Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-
Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-

Umgang mit CORONA (COVID-19)

Hochschulbetrieb bis auf Weiteres eingestellt

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Liebe Kolleg*innen und Kollegen, liebe Studierende,

nachdem gestern Kultursenator Klaus Lederer zumindest die großen Säle der öffentlichen Theater geschlossen hat und nun die Berliner Theater zum Teil auch ganz schließen (so finden die Premieren des 3. Jahrgangs Regie in der Volksbühne nur noch intern statt, damit sie als Prüfung gerechnet werden können und das FIND-Festival an der Schaubühne ist abgesagt), hat heute morgen auch die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung nachgezogen und einige Eckpunkte festgelegt, die auch unseren Hochschulbetrieb betreffen.

Zur Einschätzung, welche Maßnahmen wir persönlich jeweils richtig oder falsch finden oder zu vorschnell, zu drastisch, zögerlich oder feige, hat die Autorin Sonja Heiss gestern auf Facebook nach einer Beschreibung der Verhältnisse in der Lombardei (menschenleere Straßen, Kinder, die nun monatelang ihre Großeltern nicht mehr besuchen dürfen, eine Sterberate von bald 25% unter den alten Menschen) ein knappes Statement abgegeben, das ich sehr treffend finde: „Ich bin definitiv bereit, mich mal ein paar Wochen oder Monate zu langweilen, um das Schlimmste zu verhindern. Ich finde, das sollten wir alle sein.“

Unter dieser Prämisse, verantwortlich unseren Anteil daran zu tragen, dass das Virus sich nicht zu schnell und zu weit ausbreitet, werden wir natürlich die Maßnahmen der Senatskanzlei umsetzen und Anfang nächster Woche im Erweiterten Rektorat und im Krisenstab nach Absprache auch mit unserem Betriebsarzt noch ggf. weitere Einschränkungen in Unterrichten mit viel Nähe, Schweiß, Körperkontakt beschließen müssen.

Grundsätzlich finden an der HfS ab sofort und bis vorerst Ende Juli keine öffentlichen Veranstaltungen mehr statt, an denen mehr als 50 Personen teilnehmen. Dies betrifft alle öffentlichen Vorspiele im Schauspiel, alle Regie-, Choreographie- und Puppenspielprojekte. Für diejenigen Projekte, die prüfungsrelevant sind, werden wir Lösungen finden, dass sie trotzdem aufgeführt werden können, aber dann eben weitgehend ohne Publikum. In welcher Form wir die "Umplanungen" und Absagen gestalten, werden wir Anfang nächster Woche besprechen und dann werden wir es entsprechend bitte erst veröffentlichen.

Am heutigen Nachmittag werden die weiteren Vorgaben der Senatskanzlei über die Presse verbreitet werden. Sobald wir sie am Dienstag im Erweiterten Rektorat besprochen und beschlossen haben, kommt der nächste Newsletter mit weiteren Informationen. Wir müssen aber alle davon ausgehen, dass noch drastischere Maßnahmen folgen werden (bis hin zur zeitweiligen Schließung der HfS). Ich bitte daher alle Mitarbeitenden, zu helfen, dass wir uns zum Wohle Aller gut auf die nächsten Monate und die besonderen Anforderungen vorbereiten. Für weitere Fragen stehen Frau Syring und ich Ihnen und Euch gern jederzeit zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Holger Zebu Kluth

Rektor

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